Energie/Klima
Beschreibung Energie/Klima
Förderprogramm Energie und Umwelt Hochdorf 2026
Auch für das Jahr 2026 stehen CHF 65`000.00 für das Förderprogramm Energie und Umwelt zur Verfügung. CHF 50`000.00 sind für die Schaffung der Grundvoraussetzung für das Laden von Elektrofahrzeugen reserviert.
Die Fördergegenstände: effiziente Haushaltgeräte, Personenfahrzeuge mit Elektro- oder Wasserstoffantrieb und Energiespeicher für Photovoltaikanlagen bleiben aufgrund der regen Nachfrage bestehen. Die Gesuchformulare können laufend eingereicht werden. Die Auszahlung der Förderbeiträge erfolgt bei Erfüllen der Kriterien oder bis zur Ausschöpfung der zur Verfügung stehenden Fördergelder (CHF 15`000.00).
Neu hat die Bevölkerung die Möglichkeit kostenlos Wildsträucher zu beziehen. In Zusammenarbeit mit der Stiftung Brändi werden sechs Wildstraucharten angeboten. Das Gesuchformular für Wildsträucher kann bis am 30. September 2026 eingereicht werden. Die Abgabe der Sträucher erfolgt am Freitag 23. Oktober 2026 16:00-18:00 Uhr und Samstag 24. Oktober 09:00-12:00 Uhr in der Klostergärtnerei der Stiftung Brändi, Alte Klosterstrasse 6 in Baldegg.
Mehr Informationen zu den Fördergegenständen und den Gesuchformularen finden Sie hier: Förderprogramm Energie und Umwelt Hochdorf 2026 – Gemeinde Hochdorf
Energiebuchhaltung 2024
Die Gemeinde Hochdorf führt eine Energiebuchhaltung für die gemeindeeigenen Liegenschaften. Dabei werden die Daten zu Heizenergie, Strom- und Wasserverbrauch bei der Schulanlage West und Ost, Schulhaus Junkerwald, Rathaus, Seebad sowie Werkhof mit Büro und Kulturzentrum Braui erfasst.
Ziel ist es, allfällige Mängel oder auffällige Verbrauchszahlen zu ermitteln und Lösungsansätze im verantwortungsvollen Umgang mit Energie und Wasser zu überprüfen.
Beim Rathaus erkennt man ab 2021 eine Abnahme des Stromverbrauchs, wie auch ein leichter Rückgang des Energieverbrauchs für Wärmeerzeugung.
Die Veränderungen sind teilweise auf die Sanierung in den Jahren 2021/2022 zurückzuführen wobei die Seiteneingänge und das Dach isoliert wurden. Auch Verhaltensweisen des Personals zum ressourcenschonenden Umgang mit Energie haben dazu beigetragen. Geräte werden vermehrt ganz ausgeschaltet, nicht benutzte Räume werden nur minimal beheizt, die Beleuchtung wurde optimiert.
Der Wasserverbrauch war in den Jahren 2019 und 2020 sehr hoch. Grund dafür ist das installierte Bewässerungssystem im Rathauspärkli. Seit dem Sommer/Herbst 2018 erfolgt die Bewässerung über ein neues Bewässerungssystem, welches vom Rathaus aus gespiesen wird. Vorher hat der Werkdienst jeweils das Wasser mit ihren Fahrzeugen zugeführt. Seit 2021 konnte das Bewässerungssystem optimiert werden und der Wasserverbrauch ist auf einem mittleren Niveau stabil.
Beim Werkhof inkl. Büroräumlichkeiten steigt der Wasserverbrauch seit 2022. Inwiefern dies mit Hitzeperioden und trockenen Sommer und entsprechend hohem Wasserbedarf für Bewässerung zusammenhängt, ist in Abklärung. Allenfalls bringt auch die Sanierung der WC-Anlagen (2026) eine Verbesserung der Situation.
Bei den Schulanlagen wird im Allgemeinen ein Rückgang des Stromverbrauchs seit 2022 ersichtlich. Insbesondere beim Schulhaus Junkerwald ist die Reduktion beachtlich. Gleichzeitig ist mit Ausnahme der Schulanlage Ost eine leichte Zunahme der Heizenergie ersichtlich.
Der Wasserverbrauch ist beim Schulhaus Junkerwald seit 2020 tendenziell steigend. Bei der Schulanlage West hat er sich im Jahre 2024 nahezu halbiert. Es ist in Abklärung, ob dies am limitierten Betrieb der Brunnen lag.
Die Auswirkungen kürzlicher, aktueller und künftiger Sanierungsmassnahmen können anhand der Weiterführung der Energiebuchhaltung eingeschätzt werden. So werden sich die Sanierungen der Schulhäuser Avanti und Zentral wie auch die baulichen Eingriffe beim Werkhofgebäude entsprechend abzeichnen.
Bei Fragen oder Unklarheiten gibt die Abteilung Umwelt gerne Auskunft.
Energiestadt Hochdorf
Seit 2010 trägt die Gemeinde Hochdorf das Zertifikat «Energiestadt». Das Energiestadt-Label setzt den Rahmen für die Erreichung der Energie- und Klimaziele der Gemeinde. Mit einem energiepolitischen Programm (aktuell 2023 - 2026) werden jeweils die Massnahmen und Aktivitäten im Klima- und Energiebereich der nächsten vier Jahre geplant. Darin konkretisiert Hochdorf, wie die Klima- und Energieziele von Bund und Kanton auf Gemeindeebene erreicht werden können. Zudem werden spezifische Ziele und Massnahmen in der kommunalen Klimapolitik definiert. Den Energiestadt-Bericht und das Energiestadt-Faktenblatt von Hochdorf finden Sie hier
Verantwortungsvoller Umgang mit Energie
Um die Klimaziele erreichen zu können ist die Mitwirkung der Bevölkerung unerlässlich. Oft kann der Energieverbrauch im Haushalt und im Betrieb mit einfachen Mitteln gesenkt werden. Energieeffizientere Geräte und effizientere Beleuchtung sind Beispiele wie Energie eingespart werden kann. Weiter bedarf es gewissen Verhaltensänderungen. Die Umstellungen einiger Gewohnheiten sind meist ohne wesentliche Komforteinbussen möglich und zeichnen sich im Energieverbrauch positiv ab. Energie Schweiz erläutert viele Massnahmen um im Alltag Energie zu sparen. Und die Stadt Sursee hat ein übersichtliches Faktenblatt zu effektiven Verhaltensänderungen zusammengestellt.
Faktenblatt_Energiesparberatung_Sursee_EFH.pdf
Massnahmen zum Energiesparen im Alltag: So wird jedes Gebäude fit für mehr Energieeffizienz
Übersicht über energieeffiziente Geräte: Topten.ch - Die besten Produkte in der Schweiz — topten.ch
Regionales Leitbild Energie und Klima
Der Gemeinderat anerkennt das regional erarbeitete Energie- und Klimaleitbild der IDEE SEETAL als Richtschnur für die Gemeinde. Ein koordiniertes Vorgehen zwischen Bund, Kanton und Gemeinde ist entscheidend, um den Herausforderungen des Klimawandels, der Ressourcenschonung und der Energiewende wirksam zu begegnen. Im Jahr 2022 wurde das regionale Energie- und Klimaleitbild verfasst. Es definiert wichtige Massnahmen, welche auf regionaler Ebene koordiniert werden sollen. Da sich die Rahmenbedingungen und Möglichkeiten in den nächsten Jahren schnell weiterentwickeln werden, ist eine kontinuierliche Überprüfung der Zielerreichung und der Massnahmen nötig. Eine kommunale Energie- und Klimastrategie ermöglicht agileres handeln auf dem Gemeindegebiet. Das regionale Energie- und Klimaleitbild bildet eine gute Basis für die Erarbeitung einer Energie- und Klimastrategie für Hochdorf. Bereits umgesetzte sowie laufende Massnahmen in der Gemeinde aus dem Energiestadtprozess können ergänzt werden. Damit begibt sich die Gemeinde Hochdorf im Rahmen ihres Handlungsspielraumes auf den Weg zu NettoNull.
WÄRMEVERBUND GEMEINDE HOCHDORF
Die Gemeinde Hochdorf setzt verschiedene Massnahmen zugunsten einer nachhaltigen und unabhängigen Energieversorgung sowie für Umwelt- und Klimaschutz um. Dazu zählt auch das Projekt Fernwärme: Ein Wärmeverbund leistet einen wesentlichen Beitrag zur Erreichung der klimapolitischen Ziele. Gleichzeitig steigert er die Standortqualität und -attraktivität der Gemeinde.
Aktuell erarbeitet die Firma e4plus die Machbarkeit eines Wärmeverbundes in der Gemeinde Hochdorf. Der Bericht zur Machbarkeit soll bis im Sommer 2025 fertiggestellt sein. Der Bericht umfasst die technische, wirtschaftliche und organisatorische Machbarkeit und ist anbieterneutral. Im Rahmen der organisatorischen Machbarkeit werden unter anderem mögliche Organisationsformen für die Realisierung und den Betrieb des Wärmeverbundes aufgezeigt.
Liegenschaftsbesitzerinnen und -besitzer sind dazu eingeladen, sich über das «Interessensformular Fernwärme» (auf der Seite Wärmeverbund) einzuschreiben, um auch in Zukunft Informationen über das Projekt zu erhalten.
Kontaktpersonen Energie/Klima
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Charlotte Sidler
Funktion- Sachbearbeiterin Umwelt
E-Mail